Grenzverschiebungen durch Mentaltraining

Grenzverschiebungen durch Mentaltraining

Grenzverschiebungen gelingen einfacher mit dem Konzept des Lebensmuseums! Grenzverschiebungen durch Mentaltraining! Neubeginn durch Entscheidung! Die Idee eines Lebensmuseums als Entscheidungshilfe und Mentaltraining!

Jeder von uns kann schon durch kleinste mentale Übungen Grenzen verschieben. Beispiel gefällig? Stell Dich locker aufrecht hin. Die Füße schulterbreit auseinander. Die Arme locker rechts und links herabhängen lassen. Augen nach vorne gerichtet. Nun hebe einen Arm und strecke ihn nach vorne und zeige mit einem Finger nach vorne. Beginne den Oberkörper und den Arm langsam nach rechts zu drehen. Behalte den Blick immer auf die Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger und drehe nun Rumpf und Arm langsam nach rechts. Drehe den Oberkörper solange bis es nicht mehr geht.

Merke Dir den Punkt, auf den Dein Finger in diesem Moment zeigt. Nun bewege den ausgestreckten Arm langsam zurück in die Ausgangsposition und lasse ihn locker am Körper herabhängen. Schließe die Augen und stelle Dir vor, wie Du diese Übung ein zweites Mal machst. Stelle Dir vor, dass Du Dich beim zweiten Versuch mindestens 30 Zentimeterweiter bewegst.

Nun öffne die Augen, hebe den Arm, zeige mit dem Zeigefinger nach vorne und drehe Dich erneut langsam, indem Du mit dem Rumpf und den Augen dem ausgestreckten Arm und Zeigefinger folgst. Langsam, Du wirst bald den Punkt vom letzten Mal erreicht haben und es wird für Dich ein Leichtes sein über diesen Punkt hinauszugehen. Du wirst den neuen anvisierten Punkt erreichen und sehr wahrscheinlich sogar überschreiten. Dann bewege Dich langsam mit ausgestrecktem Arm zurück und lasse in der Ausgangssituation den Arm behutsam wieder fallen.

Schließe die Augen und genieße diesen Augenblick. Es war Deine mentale Kraft, die diesen Fortschritt ermöglicht hat. Du hast eine Grenze, Deine Grenze, mit Deiner mentalen Kraft verschoben. Sportler nutzen diese mentale Kraft zur Grenzverschiebung um neue, bessere Ergebnisse zu erzielen.

John Strelecky führt uns mit dem Gedanken an eine Führung durch unser eigenes Museum des Lebens an den Punkt, wo wir gerade stehen. Wir sehen unser Leben so wie wir es geführt haben und dann kommt der Punkt an dem wir derzeit stehen. Wir stehen in einem Raum unseres Lebens, dem momentan letzten Raum und dann öffnen wir die Türe zu den neuen Räumen.

Wir stellen uns vor, wie es dort in den noch zu schaffenden Lebensräumen, aussehen könnte. Wir malen uns unsere Zukunft aus und wenn wir die Augen wieder öffnen, dann haben wir eine Situation geschaffen, die uns eine Grenzverschiebung ermöglicht. Wenn wir jetzt die Realität anhand des mental Erlebten modellieren, dann sind wir die Kreatoren unseres eigenen Lebens. Wir werden zum Schöpfer unserer Realität.

Wir werden jedoch nur zum Schöpfer, wenn wir das was wir in Gedanken modelliert haben auch in die Wirklichkeit überführen. Voraussetzung dafür ist es, eine Entscheidung getroffen zu haben. Wann aber treffen wir diese Entscheidung? Bevor wir die Vorstellung durchleben oder erst wenn wir die Vorstellung in die Realität überführen wollen? Was ist denn der Unterschied, ob wir die Entscheidung vor der mentalen Vorstellung oder erst später fällen? Der Unterschied ist gravierend, denn eine zuvor gefällte Entscheidung wird uns die Vorstellung ganz anders erleben lassen. Das Erleben wird dann wesentlich tiefgreifender und nachhaltiger sein, als wenn die Entscheidung zur Grenzverschiebung erst später erfolgt.

Stellen wir uns noch einmal kurz anhand des eingangs angeführten Beispiels vor, dass wir im ersten Versuch nicht wirklich so weit gehen wie wir können, sondern nur soweit wie es innerhalb unseres „Komfortbereiches“ liegt. Wir werden dann im zweiten „realen“ Versuch, der ja eigentlich unser dritter Versuch ist, nicht so weit kommen wie möglich, da wir ja im ersten Versuch eine Sicherheitslösung gewählt haben. Wir werden deshalb nicht in dem Maße austesten, was wirklich möglich ist und vielleicht sogar gar keinen neuen Versuch machen, da diese Möglichkeit uns nicht im selben Maße „packt“, wie wenn wir sie uns zuvor bereits vorgestellt haben.

Wenn ich hier die Wortwahl „weiter“ getroffen habe, so ist das keine Festlegung darauf, dass diese Ziele immer einem mehr, weiter, höher, länger …. unterliegen. Dieses Beispiel ist ein Beispiel für Sportler und für Ziele, die quantitativ messbar sind. Es gibt jedoch auch qualitative Ziele, und diese unterliegen ähnlichen Anforderungen, sind aber nicht so absolut zu definieren. Zu den qualitativen Zielen ein anderes Mal mehr.

Probiere es unbedingt in verschiedenen Bereichen aus, verschiebe Deine Grenzen durch Deine mentale, Deine persönliche Vorstellungs-Kraft!

© Tilo Maria Pfefferkorn

„The Big Five for Life“ von John P. Strelecky, Kapitel 6 beschreibt die Idee eines Museums, erschienen bei dtv, als Hörbuch gelesen von Tilo Maria Pfefferkorn. Hier geht es zum Shop.

Du kannst mich live und unplugged bei meinem nächsten Webinar „Die Big Five for Life im Alltag!“ am Donnerstag, den 21.06.2018 um 19:00 Uhr  in der „online university ou24“ erleben (sichere Dir jetzt hier Deinen Platz).

Von |2018-08-03T12:05:00+00:0028. Mai, 2018|News, Vorträge|0 Kommentare

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